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Reiki

Was ist REIKI ?

Der Begriff REIKI (gesprochen: Ree-Ki) kommt aus dem Japanischen und bezeichnet die universelle Lebenskraft oder Lebensenergie, die uns alle, Menschen, Tiere, Pflanzen, Minerale, durchströmt und am Leben erhält.
Im Zusammenhang mit Heilungssystemen verstehen wir darunter heute eine Methode, die auf
Dr. Mikao Usui, einem christlichen Mönch aus Japan,  zurückgeht. Er selbst ist nicht der „Erfinder“, sondern derjenige, dem REIKI in einer bestimmten Form gegeben – im Sinne von offenbart – wurde, sodaß er aus dieser Offenbarung, die letztlich eine Einweihung war, ein universelles Heilsystem entwickeln konnte.

Ich habe Ihnen hier die REIKI-Legende verfügbar gemacht. Oder klicken Sie einfach auf das Bild von Dr. Mikao Usui.
    
    

Nahezu jeder von uns weiß, dass Kinder, die sich z.B. an einem Möbelstück gestoßen haben, schneller aufhören, zu weinen, wenn wir uns ihnen liebevoll zuwenden und z.B. eine Hand auf die verletzte Stelle legen oder diese streicheln.
Das liegt natürlich an unserer Zuwendung oder Aufmerksamkeit, die wir ihnen in diesem Moment schenken.
Liebevolle Berührungen tun eben allen gut und jeder von uns kann jedem Wesen dieser Welt jederzeit und ohne irgendwelche „Einweihungen“ oder sonstige speziellen Techniken seine liebevolle Aufmerksamkeit schenken.
Normalerweise stellen wir dabei auch fest, dass davon etwas beim Anderen „ankommt.“ Es ist also immer die Liebe, die heilsam ist und nur in jeweils unterschiedlichen Formen ausgedrückt wird.
Wenn es aber so einfach ist, warum dann eine spezielle Technik?
Und vor allem: Warum Einweihungen und ein spezielles Heilsystem?
    
 
Dr. Mikao Usui. (Reiki-Legende mit Mausklick auf das Bild)
    
    
    

Ausbildung und Einweihung

Ich gehe davon aus, dass REIKI immer fließt, wenn jemand einem anderen Mitbewohner dieses Planeten liebevolle und heilsame Energie zukommen lassen möchte. Dies ist unabhängig von irgendwelchen Techniken oder Einweihungen.

Allerdings ist die Frage, wie „viel“ Energie beim dem Betreffenden ankommt.

Und ferner: Wie konzentriert ist diese Energie?

Meine eigenen Erfahrungen lehrten mich, dass durch eine Einweihung in das REIKI-Usui- System genau diese zwei Fragen wie folgt beantwortet werden können:

    Durch die Einweihung kann der Energiefluß – zum Teil sehr erheblich – verstärkt werden und
    die Konzentration dieses Energieflusses auf das jeweilige Heilungsthema des Empfängers gesteigert werden.

In diesem Sinne bezeichne ich die Einweihung in das REIKI-Usui-System als Öffnung, die den Eingeweihten zu einem größeren und besser abgestimmten „Kanal“ für den Fluß der universellen Lebensenergie werden lässt.

Obgleich ich mir bewusst bin, dass alle Beispiele hinken, können Sie sich als Illustration ein Radio vorstellen, das auf einen Sender eingestellt ist. Zunächst allerdings noch etwas unscharf, sodaß Sie Ihren geliebten Musiktitel etwas „verrauscht“ oder verzerrt empfangen.

Wenn Sie nun den Sender „nachregulieren“ werden Sie einen besseren und klareren Empfang haben, da Sie den Sender auf die optimale Frequenz eingestellt haben.

Eben dies geschieht – im übertragenen Sinne - mit Ihnen, wenn Sie eine Einweihung in REIKI bekommen.

Wie läuft nun eine Einweihung ab?

Ohne auf die Unterschiede zwischen den einzelnen Graden eingehen zu wollen, geht es im Grunde immer darum, dass Sie mit der universellen Lebensenergie in einen intensiveren Kontakt kommen.

Damit dies geschehen kann, wird Ihr REIKI-Meister oder Lehrer Ihre Hände und Füße einweihen, wobei er sich bestimmter Symbole der Kraft bedient, die quasi als „Schlüssel“ dienen. Diese Symbole werden in der Folge ein Bestandteil von Ihnen und begleiten Sie von nun an immer.

Für mich gibt es nur drei wirkliche Einweihungsgrade, nämlich:

REIKI 1:

Hier werden Sie in REIKI eingeweiht und lernen Grundsätzliches über die Natur und Anwendung des REIKI-Usui-Systems. Sie finden heraus, welchem Pfad sie folgen werden und erkennen, dass REIKI nicht nur aus bestimmten „Techniken“ besteht, sondern eigentlich eine Tradition darstellt, in die Sie eintreten und die Ihr ganzes Leben beeinflussen wird.
    
    

REIKI 2:

Sie haben Erfahrungen mit REIKI gemacht und erkannt, welche Auswirkungen REIKI auf Ihr Leben hat. Sie haben zurückgeschaut und können nun weiter vorwärts gehen. Ihr Kontakt zu REIKI ist intensiver geworden. Sie lernen nun die Symbole der Kraft "CHOKU REI" und ihre Anwendung kennen, mit denen sie REIKI in noch speziellerer und wirkungsvollerer Weise – auch über räumliche Distanzen hinweg – geben können.

HON SHA ZE SHO NEN

Sie erhalten weitere Einweihungen in diese Symbole und können einen Namen finden, den Sie innerhalb der REIKI-Gemeinschaft benutzen wollen.

SEI HE KI
 


REIKI-MEISTER-GRAD:

Wenn Sie durch Ihre Praxis zu der Überzeugung gelangt sind, dass Sie selbst das REIKI- Usui-System weitergeben möchten und dabei in einen noch intensiveren Kontakt mit REIKI treten wollen, können Sie Ihren Meister- bzw. Lehrer mit Ihrem Wunsch nach einer Einweihung in den Meister-Grad konfrontieren. Er wird mit Ihnen Ihre Erfahrungen, Ihr Leben und Ihre Motive erörtern und wird Ihnen die Einweihung zum richtigen Zeitpunkt geben. Sie erhalten damit das Meistersymbol DAI-KOMIO.  

Weitere Grade haben für mich nichts mit der REIKI-Tradition zu tun.

Jeder, der den Meister-Grad erhalten hat,  sollte in der Lage sein, REIKI umfassend und selbstverantwortlich einzusetzen sowie REIKI-Praktizierende weiter auszubilden bzw. Interessenten in das REIKI-Usui-System einzuweihen; dies nämlich meint das Wort „Meister.“

Wer eine „Disziplin“ gemeistert hat, kann sie weitergeben. Können aber heißt nicht auch Müssen.

Ob und inwieweit er dies für gegeben hält oder ob er sich dafür entscheidet, REIKI nur selbst einzusetzen, obliegt einzig und allein seiner Entscheidung.

So schön es ist, REIKI an möglichst viele Menschen weiterzugeben, sowenig geht es darum, daraus eine Art „Massenabfertigung“ und erst recht kein „Massengeschäft“ zu machen.

Es gibt Meister, die nach Ihrer Meistereinweihung zunächst wenig oder gar nichts tun, da Ihnen mit großer Eindringlichkeit klar wird, dass jedes Tun immer auch ein Eingriff in die Schöpfung ist und sie lieber länger überlegen möchten, ehe sie und wie sie handeln.      

REIKI verlangt von den Praktizierenden einen verantwortlichen Umgang und die ehrliche Bereitschaft, die Grundsätze des REIKI (sog. Lebensregeln) in ihrem Leben umzusetzen.

Dies wird uns allen freilich nicht immer gelingen, genauso wenig wie es uns Menschen im Allgemeinen  möglich ist, die 10 Gebote des Alten Testaments einzuhalten.

Es geht hier wie dort um das ehrliche Bemühen. Nicht mehr, aber weniger auch nicht.

Nach meiner Überzeugung werden unsere Taten an unseren Absichten gemessen, also daran, ob wir etwas „reinen Herzens“ anstreben; die Möglichkeit des Scheiterns liegt in unserer menschlichen Natur und kann von uns nicht aufgehoben werden.

Es geht also – wie schon ersichtlich – ist, auch bei REIKI um einen Weg der persönlichen Entwicklung und Reife; keineswegs nur um ein paar „Handpositionen“, die jemand mal eben so im Vorbeigehen erlernen kann, um dann anschließend wahre Wunder zu wirken.  

Eben darum braucht es auch einen Meister als Spiegel der Entwicklung des Praktizierenden und eben darin besteht auch die Ausbildung.

Außer großen Ausnahmepersönlichkeiten, wie beispielsweise Dr. Usui, dem das REIKI-System offenbart wurde, kann ich mir darum auch nicht vorstellen, dass eine „Selbsteinweihung“ in REIKI möglich ist. Ausnahmepersönlichkeiten sind leider sehr selten.

Wasser fließt  für gewöhnlich von oben nach unten und wenn es „oben“ keine Quelle gibt, so kommt natürlich auch „unten“ nichts an.

Wer REIKI als das begreift, was es nach meiner Überzeugung ist, nämlich als einen Einweihungsweg, wird sofort wissen, dass eine Energieübertragung immer nur durch jemanden Anderen erfolgen kann und diese Energie nicht einfach selbst „herbeigezaubert“ werden kann, wie verschiedentlich behauptet wird.

Wer glaubt, er könne einfach die REIKI-Symbole, die mittlerweile offen im Internet und anderswo zu „haben“ sind,  nehmen und damit quasi „loslegen“, wird die Erfahrungen machen, die seinem Handeln und Bewusstseinsstand gemäß sind.

Bei Goethe gab es da einmal einen Zauberlehrling..........
                           
       
    

Reiki und Geld

Damit sind wir auch schon beim nächsten Thema, das sehr kontrovers diskutiert wird, nämlich beim Thema Geld.

Auch hier macht es Sinn, sich an einfache Wahrheiten zu halten.

Eine einfache Wahrheit lautet: In der Welt der Polarität gibt es nichts umsonst. Wer etwas erhält muß etwas Anderes dafür geben, sonst hat er ein Problem.

Wohlgemerkt: Er selbst; weniger der Andere, von dem er genommen hat.

Wer in eines anderen Menschen Schuld steht, muß diese – wann auch immer  und sei`s, nachdem er diese Welt verlassen hat – bezahlen. Es muß daher vor allem das Interesse des „Schuldners“ sein, frei zu werden, um nicht mehr an den „Gläubiger“ gebunden zu sein. Auflösung von Karma ist immer auch die Auflösung von Bindungen und umgekehrt.

Wer also das Interesse hat, frei zu werden und seine Freiheitsgrade in seinem Leben zu vergrößern, sollte genau hinsehen, wo er Verpflichtungen bzw. Bindungen eingeht.  

Es gibt in diesem Universum nun aber leider Wesen, die gern fremde Energie nutzen wollen, weil ihnen der Weg, ihre eigene zu entwickeln oder einzusetzen, als zu schwierig oder anstrengend erscheint. Einfacher ist Diebstahl.

Das darf freilich nicht offen gesagt werden, weil: Sonst fällt ja keiner darauf herein.

Es wird also getrickst.

Dies leider auch im Bereich der REIKI-„Scene.“

Wenn Sie also lesen: „Bei mir gibt`s alles umsonst!“ sollten Sie sehr vorsichtig sein, weil: In Wirklichkeit bezahlen Sie hier am meisten!

Allerdings nicht unbedingt Geld.

Oft eher mit einem Teil Ihrer Seele.

Hier werden die engsten energetischen Bindungen geschaffen und die Leute merken es nicht einmal!

Viele Gurus oder Meister jeder Art von spiritueller Tradition oder Linie besitzen sehr viel Kraft, mit der sie teilweise wirklich Erstaunliches zuwege bringen.

Ein ehrlicher Meister wird seinen „Schülern“ sagen, dass ein großer Teil dieser Kraft aus der Aufmerksamkeit und Verehrung (Gebete, intensive positive Gedanken, Wünsche, usw.) erwächst, die diese ihm entgegenbringen, sodaß sie sozusagen die energetische Grundlage bilden, auf der er handeln kann.

Er ist damit – zumindest zum Teil - von der Energie seiner Umgebung abhängig.

Es ist dies auch alles so lange in Ordnung, wie alle wissen, was passiert und damit einverstanden sind.

Es ist nicht in Ordnung, wenn Teilwahrheiten verbreitet werden und Menschen im Unklaren gelassen werden über das, was wirklich geschieht.

Nur ein ehrlicher Meister rechtfertigt das Vertrauen seiner Schüler.

Ein verantwortlicher Meister oder Lehrer sollte Ihnen die Wahrheit sagen über energetische Prozesse.

Selbstverständlich ist REIKI – die universelle Lebensenergie kostenlos, genauso wie die Luft zum Atmen.

Was nicht kostenlos sein kann, sind Zeit und Aufwand, den Ihr Meister/Lehrer für Ihre Einweihung und Ausbildung aufwenden muß. Dies muß von Ihnen ausgeglichen werden und nur dafür bezahlen Sie.

Die Art des Ausgleichs ist zweitrangig. Ob Sie den Ausgleich in Geld vornehmen oder lieber etwas tun, was Ihr Meister als einen Gegenwert ansieht, ist – energetisch gesehen – belanglos. Entscheidend ist allein, dass ein wirklicher Ausgleich erfolgt, um Sie im besten Sinne „frei“ zu machen.  

Anhaltspunkte für „Preise“ sind in ausreichendem Maße in der Literatur und im Internet vorhanden.

Ein wirklicher Ausgleich ist dann gegeben, wenn beide zufrieden sind mit der getroffenen Regelung.

Reiki und Religion

Nach meiner Überzeugung verhält es sich so, dass es nur einen Gott gibt, der in den unterschiedlichen Religionen dieser Welt einen jeweils anderen Namen trägt.

Darüber hinaus gibt es jeweils verschiedene Träger dieser Gotteskraft, durch die sie auf dieser Erde sichtbar in Erscheinung getreten ist. In der christlichen Tradition ist dies Jesus Christus, der als Sohn Gottes angesehen wird.

Zu allen Zeiten aber gab und gibt es jenseits aller Unterschiede, die durch die verschiedenen Religionen gemacht werden, Praktiken oder Einweihungswege, die uns auf unterschiedliche Weise mit dem großen Zentrum göttlicher Liebe in Kontakt bringen können, ohne dass wir uns hierzu erst zu einer bestimmten Religionsgemeinschaft bekennen müssten. Hierzu gehört REIKI.

Es geht nicht um ein Bekenntnis, es geht um das Leben selbst.  REIKI wurde zwar einem christlichen Mönch, Dr. Mikao Usui, einem Japaner, offenbart, was aber nicht bedeutet, dass es nur von Angehörigen der christlichen Religion praktiziert werden könnte oder etwa nur von Asiaten.

Feinstoffliche Traditionen oder Heilsysteme sind nicht soweit voneinander getrennt, wie es uns die Vertreter von egal welchen Kirchen oder Glaubensgemeinschaften oft weis machen wollen.

Selbst Religionen stehen in einem ganz deutlichen – ich nenne es einmal Entwicklungszusammenhang – zueinander und sind oftmals nur „Fortschreibungen“ von etwas, das bereits vorher erkennbar war.

So drückt sich beispielsweise im jüdischen Glauben an allen Ecken und Enden die ägyptische Tradition aus, wie auch Juden- und Christentum Äste ein und desselben Baumes sind, bei dem das Alte Testament den gemeinsamen Stamm bildet.

Ohne in vergleichende Religionslehre ausarten zu wollen:

Es stände uns allen gut an, in den verschiedenen spirituellen Traditionen dieser Welt endlich einmal den Fokus mehr auf das Gemeinsame zu richten anstatt ständig die Unterschiede zu betonen.

Wie schon weiter oben beschrieben: Die Absicht oder Intention, aus der heraus gehandelt wird, ist für mich der entscheidende Punkt bei der Beurteilung menschlicher Motive.

Wir können alle irren.

Wenn aber Liebe, Toleranz  und Respekt vor dem Anderen das Motiv unserer Handlungen darstellt, so dürfen wir wohl auf Gnade hoffen, sollten wir auch fehl gehen.

Verschiedene REIKI-Meister folgen naturgemäß auch verschiedenen religiösen Traditionen, eben weil REIKI religionsunabhängig ist.

Ich selbst bekenne mich zu Jesus Christus. Als Symbol meiner Entscheidung verwende ich das keltische Kreuz, weil in ihm der Kreis noch vorkommt, der in vorchristlicher Zeit die Erde bzw. die Große Urmutter repräsentierte. Die vom Stamm des Kreuzes aufsteigende Energie wird hierbei nicht durch den „Querbalken“ blockiert, sondern darf weiter – vermittelt über den Kreis – aufsteigen. Die Erde, die Materia (von lat. Mater = Mutter) wird weiterhin geachtet und respektiert.

Mir ist darum diese Form des Kreuzes ein Ausdruck von Liebe und Versöhnung älterer Traditionen mit der neueren christlichen und auch ein Ausdruck der gleichrangigen Achtung des männlichen und des weiblichen Prinzips.

Für mich ist es kein Zufall, dass diese Form des Kreuzes ausgerechnet in Irland weit verbreitet ist, in einem Land, in dem meines Wissens keine einzige der so genannten Hexenverbrennungen stattgefunden hat.

„Ein neues Gebot gebe ich Euch, dass Ihr Euch untereinander liebet, wie ich Euch geliebt habe, auf dass auch Ihr einander lieb habt.

Dabei wird jedermann erkennen, dass Ihr meine Jünger seid, so Ihr Liebe untereinander habt.“

(Johannes 13, 34 u. 35)